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Leitfaden11 Min. Lesezeit

Vinted Steuern in Frankreich 2026: was du angeben musst, die DAC7-Schwellen und die Regeln für Wiederverkäufer mit Wohnsitz in Frankreich

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Das Resell-Track-Team

Millionen ausgewerteter Vinted-Verkäufe · 200+ betreute Wiederverkäufer

Zu jedem Jahresbeginn stellen sich Vinted-Verkäufer dieselbe Frage: Muss ich meine Verkäufe beim Finanzamt angeben? Die Verwirrung kommt von einem europäischen Mechanismus, der Richtlinie DAC7, die Plattformen verpflichtet, bestimmte Informationen an die Steuerbehörden zu übermitteln. Viele Verkäufer schließen daraus, dass ihre Verkäufe steuerpflichtig werden, sobald sie eine Schwelle überschreiten. Das ist falsch.

Dieser Ratgeber beschreibt die Regeln für Verkäufer mit Wohnsitz in Frankreich. Der Teil zur DAC7-Meldung (30 Verkäufe oder 2.000 €) gilt in der gesamten EU, weil er auf einer europäischen Richtlinie beruht. Wie deine Einnahmen danach versteuert und erklärt werden, hängt dagegen von deinem Wohnsitzland ab: Wenn du nicht in Frankreich lebst, informiere dich bei der Steuerverwaltung deines Landes.

Der Ratgeber trennt klar zwei Situationen, die steuerlich nichts miteinander zu tun haben: deine eigenen Sachen verkaufen und einkaufen, um weiterzuverkaufen. Danach erfährst du, was Vinted übermittelt, wann und was das für einen Wiederverkäufer konkret ändert. Jede Zahl ist mit ihrer offiziellen Quelle belegt.

Allgemeine Information, keine individuelle Steuerberatung. Für deine konkrete Situation halte dich an impots.gouv.fr (die Website der französischen Steuerverwaltung) oder an einen Steuerberater. Zahlen im September 2026 auf den offiziellen Websites geprüft.

Die kurze Antwort

  • Du verkaufst deine privaten Sachen (getragene Kleidung, Dinge, die du loswerden willst): Das ist grundsätzlich nicht steuerpflichtig, auch wenn Vinted deine Daten ans Finanzamt meldet.
  • Du kaufst Artikel, um sie weiterzuverkaufen: Das ist eine gewerbliche Tätigkeit. Die Einnahmen sind steuerpflichtig und sozialabgabenpflichtig, unabhängig von der Zahl der Verkäufe.
  • Die DAC7-Schwelle (30 oder mehr Verkäufe oder mehr als 2.000 € Einnahmen im Jahr) löst nur eine Übermittlung von Informationen aus. Sie ist keine Steuerschwelle.

Gelegentlicher Verkauf oder Wiederverkauf: die Unterscheidung, die alles entscheidet

Das französische Finanzamt schaut nicht zuerst darauf, wie viel du verkaufst, sondern darauf, warum du besitzt, was du verkaufst. Das ist die zentrale Frage beim ganzen Thema „Vinted und Steuern“.

Eigene Sachen verkaufen: grundsätzlich nicht steuerpflichtig

Service-Public (das offizielle Informationsportal der französischen Regierung) sagt es klar: Einnahmen aus dem Verkauf von Dingen, von denen du dich trennst (Flohmarkt, Leboncoin, Vinted), sind in der Regel nicht steuerpflichtig (service-public.gouv.fr). Auch Vinted weist auf seiner Infoseite darauf hin: Wenn du Artikel günstiger verkaufst, als du sie gekauft hast, fällt keine Steuer an (vinted.fr).

Die Ausnahmen, die du kennen solltest

Auch bei privaten Gegenständen gelten für manche Verkäufe besondere Regeln:

Für die große Mehrheit der Leute, die Kleidung und Accessoires verkaufen, spielen diese Ausnahmen keine Rolle. Sie betreffen vor allem die wertvolle Uhr, die Luxustasche zu einem sehr hohen Preis oder das Sammlerstück.

Einkaufen, um weiterzuverkaufen: eine steuerpflichtige gewerbliche Tätigkeit

Alles ändert sich, sobald du einkaufst, um weiterzuverkaufen. Service-Public ist eindeutig: Wenn du Waren kaufst oder herstellst, um sie zu verkaufen, sind die Einnahmen daraus steuerpflichtig, und zwar in der Kategorie der BIC (bénéfices industriels et commerciaux, die französische Einkunftsart für gewerbliche Gewinne) (service-public.gouv.fr). Das französische Wirtschaftsministerium ergänzt, dass diese Tätigkeit beruflichen Charakter hat und Sozialabgaben auslöst (economie.gouv.fr).

Konkret betrifft das Einkäufe im Secondhand-Laden, auf dem Flohmarkt, bei Restpostenverkäufen oder auf Vinted selbst, mit dem Ziel, teurer weiterzuverkaufen. Genau dieses Modell beschreiben wir in unserem kompletten Leitfaden zum Wiederverkauf auf Vinted.

Der Vergleich auf einen Blick

Kriterium Verkauf deiner privaten Sachen Wiederverkauf
Herkunft der Artikel Für den Eigenbedarf gekauft, dann verkauft Gekauft, um sie weiterzuverkaufen
Besteuerung Grundsätzlich nicht steuerpflichtig (Ausnahmen: Schmuck, Kunstwerke, Gegenstände über 5.000 €) Steuerpflichtig als BIC
Sozialabgaben Nein Ja (12,3 % des Umsatzes als Micro-Entrepreneur)
Status Privatperson, keine Formalitäten Tätigkeit muss angemeldet werden, meist als Micro-Entreprise
DAC7-Meldung durch Vinted Ja, bei 30 oder mehr Verkäufen oder mehr als 2.000 € im Jahr Ja, nach denselben Schwellen
Was du tust Vorausgefüllte Steuererklärung prüfen, nichts Steuerpflichtiges ergänzen Umsatz bei der Urssaf und Einkommen beim Finanzamt angeben

Vinted DAC7: was Vinted ans Finanzamt meldet und wann

DAC7 ist eine europäische Richtlinie, die Onlineplattformen eine Meldepflicht für bestimmte Informationen über ihre Verkäufer auferlegt. Sie schafft keine neue Steuer.

Die Meldeschwellen

Laut impots.gouv.fr übermittelt die Plattform deine Informationen an die Steuerverwaltung, wenn du im Laufe des Jahres:

  • 30 oder mehr Transaktionen abgeschlossen hast oder
  • mehr als 2.000 € eingenommen hast.

Es reicht, eine der beiden Schwellen zu überschreiten. Umgekehrt muss die Plattform nur dann nichts melden, wenn du unter 30 Transaktionen und bei höchstens 2.000 € geblieben bist (impots.gouv.fr, impots.gouv.fr). Vinted nennt dieselben Schwellen: mindestens 30 Verkäufe oder mehr als 2.000 € in einem Kalenderjahr (vinted.fr/dac7).

Das ist es, was oft fälschlich „Verkaufsgrenze bei Vinted“ genannt wird. Es gibt keine Obergrenze, die deine Verkäufe beschränkt. Es gibt eine Schwelle, ab der das Finanzamt informiert wird.

Der Zeitplan

  • Während des Jahres: Du verkaufst ganz normal.
  • Anfang des Folgejahres: Wenn du eine Schwelle überschritten hast, bittet Vinted dich, ein kurzes vorausgefülltes Formular auszufüllen. Die meisten Mitglieder müssen es Anfang Januar abschicken (vinted.fr/dac7).
  • Im Januar: Die Plattform schickt dir eine Übersicht über die Transaktionen des Vorjahres (impots.gouv.fr). Laut Vinted erhältst du eine Kopie der Informationen, die an die Behörden gehen.
  • Im Frühjahr: In Frankreich erscheinen die Beträge in deiner vorausgefüllten Einkommensteuererklärung (impots.gouv.fr).

Für deine Verkäufe im Jahr 2026 kommen Formular und Übersicht also Anfang 2027.

Die abgefragten Informationen

Das DAC7-Formular von Vinted fragt deine Steuer-Identifikationsnummer ab (und die Angaben zu deinem Unternehmen, wenn du Pro-Verkäufer bist). Es ist mit den Daten aus deinem Vinted-Guthaben und deinen Auszahlungen vorausgefüllt, die du bestätigen musst (Vinted-Hilfe).

Achtung: Wenn du das Formular nicht abschickst, kannst du laut Vinted weder verkaufen noch auf dein Guthaben zugreifen, bis du es ausgefüllt hast (vinted.fr/dac7). Für einen Wiederverkäufer bedeutet ein gesperrtes Guthaben im Januar gebundene Liquidität.

Was die Meldung nicht bedeutet

impots.gouv.fr nennt selbst ein Beispiel: Wer 32 Kinderkleidungsstücke zu je 5 € verkauft, also 160 €, überschreitet die Schwelle von 30 Transaktionen. Die Beträge erscheinen in der Online-Steuererklärung, sind aber nicht steuerpflichtig, weil es sich um private Gegenstände handelt, die du nicht mehr nutzt (impots.gouv.fr).

Eine spezielle „Vinted-Steuer 2026“ gibt es auch nicht. Vinted stellt klar: An deinen steuerlichen Pflichten in Frankreich ändert sich nichts (vinted.fr). DAC7 macht lediglich Einnahmen sichtbar, die je nach ihrer Art schon vorher steuerpflichtig waren oder eben nicht.

Was DAC7 für Wiederverkäufer ändert

Für gelegentliche Verkäufer ändert DAC7 fast nichts. Für Wiederverkäufer ändert sich etwas Entscheidendes: Die Steuerverwaltung sieht jetzt deine Volumen. Ein Konto, das mit Hunderten Verkäufen mehrere Tausend Euro im Jahr einnimmt, ohne angemeldete Tätigkeit, fällt leicht auf.

Das Finanzamt stützt sich nicht auf eine einzige Zahl, um eine Tätigkeit einzuordnen. Mehrere Anzeichen deuten aber auf Wiederverkauf hin: regelmäßige Verkäufe, neue Artikel oder derselbe Artikel in mehreren Größen, Großeinkäufe im Secondhand-Laden, wiederkehrende Margen. Wenn du dich in diesem Profil wiedererkennst, lautet die richtige Frage nicht mehr „Muss ich das angeben?“, sondern „Wie gebe ich es sauber an?“.

Wiederverkauf in Frankreich anmelden: Micro-Entreprise und Micro-BIC

Für die meisten Vinted-Wiederverkäufer mit Wohnsitz in Frankreich ist die Micro-Entreprise (die vereinfachte französische Form des Einzelunternehmens, auch Auto-Entreprise genannt; ihr Inhaber ist Micro-Entrepreneur) der einfachste Rahmen. Hier die wichtigsten Punkte.

1. Die Micro-Entreprise gründen

Die Gründung ist kostenlos und läuft online über das zentrale Portal formalites.entreprises.gouv.fr, das das Unternehmen im nationalen Unternehmensregister einträgt (economie.gouv.fr). Du brauchst unter anderem deine Sozialversicherungsnummer und ein Ausweisdokument. Auf Vinted kannst du danach zum Pro-Verkäufer wechseln.

2. Die Umsatzgrenzen

Für den Warenverkauf liegt die Obergrenze der Micro-Entreprise bei 203.100 € Umsatz ohne Mehrwertsteuer, gültig für 2026, 2027 und 2028 (Erlass vom 27. Januar 2026). Vorher lag sie bei 188.700 €, was weiterhin für deine Einnahmen 2025 gilt (entreprendre.service-public.gouv.fr). Die Grenze wird anteilig berechnet, wenn du die Tätigkeit im Laufe des Jahres startest.

3. Die Sozialabgaben

In der Micro-Entreprise betragen die Sozialabgaben für den Warenverkauf 12,3 % des Umsatzes (entreprendre.service-public.gouv.fr, geprüft am 1. Januar 2026). Du meldest deinen Umsatz der Urssaf (der französischen Einzugsstelle für Sozialabgaben) monatlich oder vierteljährlich, je nach gewählter Option.

Entscheidender Punkt: Diese Abgaben werden auf den Umsatz berechnet, nicht auf die Marge. Deine Wareneinkäufe werden nicht abgezogen.

4. Die Einkommensteuer: Micro-BIC

Du hast zwei Möglichkeiten:

  • Die klassische Regelung: Du trägst deinen Umsatz in die Zusatzerklärung 2042 C PRO ein (Feld 5KO für den Warenverkauf). Das Finanzamt wendet einen pauschalen Abschlag von 71 % an, mindestens 305 €; der Rest wird zu deinen übrigen Einkünften addiert und nach dem progressiven Tarif besteuert (impots.gouv.fr). Liegen deine Einnahmen unter 305 €, zahlst du keine Steuer (service-public.gouv.fr).
  • Der Versement libératoire (eine optionale pauschale Einkommensteuer, die zusammen mit den Sozialabgaben gezahlt wird): Du zahlst die Einkommensteuer gleichzeitig mit deinen Abgaben, zum Satz von 1 % des Umsatzes für den Warenverkauf (impots.gouv.fr), also insgesamt 13,3 % zusammen mit den Abgaben (entreprendre.service-public.gouv.fr). Diese Option ist an eine Einkommensbedingung des Haushalts geknüpft und muss spätestens am 30. September für das Folgejahr bei der Urssaf beantragt werden (impots.gouv.fr).

5. Die Mehrwertsteuer

Unterhalb bestimmter Schwellen profitierst du von der Mehrwertsteuerbefreiung für Kleinunternehmen (franchise en base de TVA): Du stellst keine Mehrwertsteuer in Rechnung. Für den Warenverkauf liegt die Schwelle bei 85.000 € Umsatz im Vorjahr, mit einer erhöhten Schwelle von 93.500 € im laufenden Jahr. Für 2026 bleiben diese Schwellen unverändert: Das Vorhaben einer einheitlichen Schwelle von 25.000 € wurde aufgegeben (entreprendre.service-public.gouv.fr, geprüft am 1. Januar 2026).

Drei Rechenbeispiele

Diese Beispiele sind bewusst einfach gehalten, um die Regeln zu veranschaulichen. Sie ersetzen keine Berechnung, die auf deinen Haushalt zugeschnitten ist.

Beispiel 1: Léa mistet ihren Kleiderschrank aus

Léa verkauft im Jahr 45 private Artikel für insgesamt 900 €. Sie überschreitet die Schwelle von 30 Transaktionen: Vinted meldet ihre Informationen, und die Beträge erscheinen in ihrer vorausgefüllten Erklärung. Da es sich um ihre eigene Kleidung handelt, die sie günstiger verkauft, als sie sie gekauft hat, sind diese Beträge nicht steuerpflichtig. Sie prüft einfach ihre Erklärung.

Beispiel 2: Karim verkauft ein wertvolles Stück

Karim verkauft eine einzige Designertasche, die er selbst getragen hat, für 1.800 € und ein paar andere Artikel für 400 €. Summe: 2.200 €, also mehr als 2.000 €. Vinted meldet seine Daten. Die Tasche ist ein privater Gegenstand, der für weniger als 5.000 € verkauft wurde: keine Steuer auf den Veräußerungsgewinn. Auch hier gilt: Meldung heißt nicht Besteuerung.

Beispiel 3: Sofia betreibt Wiederverkauf

Sofia kauft im Secondhand-Laden ein und verkauft auf Vinted weiter. Sie ist Micro-Entrepreneuse, ohne Versement libératoire. Im Jahr:

  • Umsatz: 12.000 €
  • Wareneinkäufe: 5.000 €
  • Sozialabgaben: 12.000 × 12,3 % = 1.476 €
  • Steuerpflichtiges Einkommen nach dem Abschlag von 71 %: 12.000 × 29 % = 3.480 €, die zu ihren übrigen Einkünften addiert und nach dem Tarif ihres Haushalts besteuert werden

Vor Steuern bleiben ihr 12.000 - 5.000 - 1.476 = 5.524 €. Hätte sie sich für den Versement libératoire entschieden, hätte sie 12.000 × 1 % = 120 € Steuer gezahlt, zusätzlich zu den Abgaben.

Die Lehre daraus: Die Abgaben werden vom Umsatz berechnet. Ein Artikel mit geringer Marge kostet dich anteilig mehr als ein Artikel mit hoher Marge. Diese Rechnungen erklären wir ausführlich im Artikel wie viel man mit einer Vinted-Nische verdienen kann.

Die häufigsten Fehler

  • DAC7-Schwelle und Steuerschwelle verwechseln. 30 Verkäufe oder 2.000 € lösen eine Informationsübermittlung aus, keine Steuer.
  • Glauben, dass Wiederverkauf ohne Anmeldung legal wird, wenn man unter 30 Verkäufen bleibt. Wiederverkauf ist unabhängig von der Zahl der Verkäufe eine steuerpflichtige Tätigkeit, egal ob Vinted deine Daten meldet oder nicht.
  • Das DAC7-Formular ignorieren. Ohne das Formular sperrt Vinted das Verkaufen und den Zugriff auf dein Guthaben.
  • Die Rentabilität nur mit der Bruttomarge berechnen. In der Micro-Entreprise gehen 12,3 % des Umsatzes an Sozialabgaben, die Einkommensteuer noch nicht eingerechnet.
  • Private Sachen und Ware vermischen. Wenn du Wiederverkäufer bist und zusätzlich deinen Kleiderschrank ausmistest, halte fest, was zu welcher Kategorie gehört.
  • Keine Kaufbelege aufbewahren. Kassenbons aus dem Secondhand-Laden, Rechnungen, Kontoauszüge: Damit kannst du die Art deiner Verkäufe belegen.
  • Die Einkommensteuererklärung vergessen. Wer seinen Umsatz der Urssaf meldet, muss ihn trotzdem auch in die Erklärung 2042 C PRO eintragen (außer beim Versement libératoire).

Checkliste: was du in deiner Situation tun solltest

Wenn du nur deine eigenen Sachen verkaufst

  • Fülle das DAC7-Formular aus, wenn Vinted dich darum bittet.
  • Prüfe im Frühjahr deine vorausgefüllte Steuererklärung.
  • Behalte die Ausnahmen im Blick: Schmuck, Kunstwerke oder Sammlerstücke, Artikel, die für mehr als 5.000 € verkauft werden.

Wenn du einkaufst, um weiterzuverkaufen

  • Gründe deine Micro-Entreprise auf formalites.entreprises.gouv.fr.
  • Melde deinen Umsatz monatlich oder vierteljährlich der Urssaf.
  • Wähle zwischen klassischer Einkommensteuer (2042 C PRO, Feld 5KO) und Versement libératoire.
  • Führe ein Verzeichnis deiner Einkäufe und Verkäufe.
  • Behalte die Schwellen im Blick: 203.100 € für die Micro-Entreprise, 85.000 € für die Mehrwertsteuerbefreiung.
  • Fülle das DAC7-Formular im Januar aus, damit dein Guthaben nicht gesperrt wird.
  • Berechne deine Rentabilität nach Abzug der Abgaben.

Ist die Tätigkeit angemeldet, zählt jeder Prozentpunkt Marge

Sobald dein Wiederverkauf angemeldet ist, ändern sich die Spielregeln: 12,3 % deines Umsatzes gehen an Sozialabgaben, ob der Artikel rentabel ist oder nicht. Ware zu kaufen, die liegen bleibt oder mit Verlust verkauft wird, kostet dich also mehr als vorher. Die Marge entsteht beim Einkauf.

Genau hier hilft dir ResellTrack. Der sofortige Scan einer Nische vergibt einen Score von 0 bis 100 auf Basis der auf Vinted beobachteten Verkäufe. Der Indikator Trend zeigt, ob die Nachfrage steigt oder sinkt. Und Lens schätzt den Wiederverkaufspreis eines Artikels anhand eines einzigen Fotos, direkt im Secondhand-Laden, bevor du an die Kasse gehst. Für die Wahl deiner Kategorien ergänzen unser Ratgeber was du auf Vinted verkaufen solltest, um Geld zu verdienen und die Methode, um die Rentabilität einer Nische zu analysieren, diesen Ansatz. Für den Gesamtüberblick lies auch wie du 2026 auf Vinted Geld verdienst.

Die Pläne reichen von 24 € (Starter) über 34 € (Pro) bis 69 € pro Monat (Business), ohne Vertragsbindung. Alle Details findest du auf der Seite Preise.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich meine Vinted-Verkäufe in Frankreich beim Finanzamt angeben?

Das hängt davon ab, was du verkaufst. Wenn du deine privaten Sachen verkaufst, sind die Beträge grundsätzlich nicht steuerpflichtig und du musst nichts ergänzen, auch wenn sie in deiner vorausgefüllten Erklärung erscheinen. Wenn du Artikel kaufst, um sie weiterzuverkaufen, ist das eine gewerbliche Tätigkeit: Du musst deine Einnahmen als BIC erklären und Sozialabgaben zahlen, in der Regel über eine Micro-Entreprise.

Ab wie vielen Verkäufen meldet Vinted meine Daten?

Vinted übermittelt deine Informationen an die Steuerverwaltung, sobald du 30 Verkäufe erreichst oder mehr als 2.000 € in einem Kalenderjahr einnimmst. Eines der beiden Kriterien reicht. Das ist weder eine Verkaufsgrenze (du kannst darüber hinaus verkaufen) noch eine Steuerschwelle, sondern eine Schwelle für die Übermittlung von Informationen.

Was passiert, wenn ich das DAC7-Formular nicht ausfülle?

Laut Vinted kannst du dann weder auf der Plattform verkaufen noch auf dein Vinted-Guthaben zugreifen, bis das Formular abgeschickt ist. Sobald es ausgefüllt ist, sind die Funktionen wieder verfügbar.

Lassen sich beim Wiederverkauf Steuern vermeiden, wenn man unter 30 Verkäufen bleibt?

Nein. Die DAC7-Schwelle betrifft nur das, was die Plattform meldet. Die Pflicht, eine Wiederverkaufstätigkeit anzumelden, besteht unabhängig von dieser Schwelle. Die Verkäufe auf mehrere Konten zu verteilen oder bewusst unter den Schwellen zu bleiben, ändert nichts daran, dass die Tätigkeit steuerpflichtig ist.

Wie hoch sind die Sozialabgaben einer Micro-Entreprise im Wiederverkauf?

Für den Warenverkauf betragen die Sozialabgaben 2026 12,3 % des Umsatzes. Mit dem Versement libératoire für die Einkommensteuer (1 %) sind es insgesamt 13,3 %. Ohne Versement libératoire wird die Einkommensteuer auf deinen Umsatz nach einem Abschlag von 71 % berechnet, nach dem Tarif deines Haushalts.

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