Was kostet „Sicher bezahlen“?
Bei „Sicher bezahlen“ zahlt der Käufer neben Kaufpreis und Versandkosten eine Servicegebühr für die Bezahlfunktion und den Käuferschutz. Laut Kleinanzeigen-Hilfe beträgt sie 0,50 € + 4,5 % des Kaufpreises. Der genaue Betrag wird dem Käufer im Bestellprozess angezeigt, bevor er bestellt.
Für Verkäufer ist die Zahlungsabwicklung laut Nutzungsbedingungen der Bezahlfunktion kostenlos. Du erhältst also den vollen Kaufpreis und die Versandkosten, die der Käufer bezahlt hat.
Beispiel: Du verkaufst eine Jacke für 20 € plus 5,49 € Versand. Die Gebühr beträgt 0,50 € + 4,5 % × 20 € = 1,40 €. Der Käufer zahlt 26,89 €, du bekommst 25,49 €, davon 20 € für den Artikel.
Wie viel kostet eine Anzeige?
Für private Verkäufer ist Kleinanzeigen grundsätzlich kostenlos. In den Kategorien für Konsumgüter fällt erst ab mehr als 100 Anzeigen in 30 Tagen eine Gebühr von 1,99 € (inkl. MwSt.) für jede weitere Anzeige an. Für Autos, Fahrzeuge und Immobilien gelten eigene Kontingente und Gebühren.
Für gewerbliche Anbieter gelten seit dem 1. September 2026 neue Regeln: Pro Warenkategorie sind 2 Anzeigen kostenlos, jede weitere kostet je nach Kategorie 3,49 bis 4,49 € (inkl. MwSt.). Gewerbliche Anzeigen laufen 30 Tage, eine Verlängerung kostet so viel wie das Einstellen.
Der Rechner zieht diese Anzeigengebühr auf Wunsch vom Kaufpreis ab, damit du siehst, was dir pro Verkauf wirklich bleibt. Bei gewerblichen Anzeigen zeigt er eine Spanne, weil Kleinanzeigen den genauen Preis je Kategorie festlegt.
Ohne „Sicher bezahlen“: keine Gebühr, kein Schutz
Bei Abholung mit Barzahlung oder bei einer direkten Überweisung fällt keine Kleinanzeigen-Gebühr an, aber auch kein Käuferschutz. Viele Käufer bevorzugen deshalb „Sicher bezahlen“, gerade bei Versand.
Der Käuferschutz greift unter anderem, wenn ein Artikel nicht verschickt wurde oder erheblich von der Beschreibung abweicht. Für den Verkäufer bedeutet das: Die Gebühr trägt der Käufer, die Entscheidung über die Bezahlart beeinflusst aber, wie schnell du verkaufst.
Kleinanzeigen oder Vinted für Kleidung?
Für private Verkäufer funktionieren beide gleich: Verkaufen ist kostenlos, der Käufer zahlt eine Gebühr zusätzlich zum Preis. Bei Kleinanzeigen sind es 0,50 € + 4,5 % des Kaufpreises, bei Vinted in Deutschland in der Regel 0,70 € + 5 %. Bei einem Artikel für 20 € sind das 1,40 € auf Kleinanzeigen und 1,70 € auf Vinted.
Wichtiger als die Gebühr ist, wo dein Artikel schneller und teurer verkauft wird. Unser Vinted Gebührenrechner zeigt die Vinted-Seite der Rechnung, ResellTrack die tatsächlichen Verkaufspreise auf Vinted.
Häufige Fragen zu den Kleinanzeigen-Gebühren
Wie hoch ist die Gebühr bei „Sicher bezahlen“?
Laut Kleinanzeigen-Hilfe 0,50 € + 4,5 % des Kaufpreises. Bei 20 € sind das 1,40 €, bei 50 € 2,75 €, bei 100 € 5,00 €. Der genaue Betrag wird dem Käufer vor der Bestellung im Bestellprozess angezeigt.
Wer zahlt die Gebühr, Käufer oder Verkäufer?
Der Käufer. Er zahlt die Gebühr zusätzlich zu Kaufpreis und Versand. Für Verkäufer ist die Zahlungsabwicklung über „Sicher bezahlen“ kostenlos.
Wird die Gebühr auch auf die Versandkosten berechnet?
Kleinanzeigen nennt als Grundlage den Kaufpreis und führt Versandkosten getrennt auf. Der Rechner berechnet die 4,5 % deshalb nur auf den Artikelpreis. Maßgeblich ist der Betrag, der im Bestellprozess angezeigt wird.
Ist Kleinanzeigen für private Verkäufer kostenlos?
Ja, grundsätzlich. In den Konsumgüter-Kategorien kostet erst jede Anzeige über 100 in 30 Tagen 1,99 € (inkl. MwSt.). Für Autos, Fahrzeuge und Immobilien gelten eigene Gebühren.
Was zahlen gewerbliche Verkäufer bei Kleinanzeigen?
Seit dem 1. September 2026 sind pro Warenkategorie 2 Anzeigen kostenlos, danach kostet jede weitere 3,49 bis 4,49 € (inkl. MwSt.) je nach Kategorie, mit 30 Tagen Laufzeit. Dazu kommen optional PRO-Pakete und Zusatzoptionen.